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Über den Hegering


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Der Hegering Erftstadt ist der südlichste Hegering in der Kreisjägerschaft des Rhein-Erft-Kreises.
Entstanden ist er nach der kommunalen Umgliederung 1974 aus dem Hegering Lechenich.
Er umfasst das Gebiet der Erftstadt mit einer Fläche von rund 120 qkm und ist aufgeteilt in 27
eigene oder gemeinschaftliche Jagd Bezirke.


Zur Zeit zählt der Hegering ca. 130 Mitglieder.

Auf unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung konnten fünf Jubilare am 23. März 2018 persönlich durch den Leiter der Kreisjägerschaft geehrt werden:
Für 50 jährige Mitgliedschaft: Gudrun Bachmann und Heinz Mermi
Für 40 jährige Mitgliedschaft: Dr. Walter Eggerath, Lothar Schmitt und Peter Stupp
Für 25 jährige Mitgliedschaft: Josef Lützeler in Abwesenheit 


Zusammenarbeit von Hegering Erftstadt und Umweltzentrum Friesheim zum  Schutz von Rehkitzen und Jungvögeln
Im Umwelt- und Naturparkzentrum Friesheimer Busch hält der Hegering Erftstadt Wildretter bereit.
In den jetzt hoch stehenden Wiesen bringen Rehe ihre Kitze zur Welt. Die Jungtiere bleiben dann meist noch viele Tage im Schutz des hohen Grases liegen. Das gleiche gilt für Küken von Rebhuhn und Fasan. Bei drohender Gefahr ducken die Jungtiere sich tief an den Boden. Dies reicht meist zum Schutz vor Fuchs oder Greifvogel aus. Wird die Wiese aber gemäht hilft dieser Schutzmechanismus nichts. Die Jungtiere werden von den Mähwerken meist tödlich verletzt.   Zur Vermeidung solcher Mähverluste gibt es verschiedene Möglichkeiten:  
1.            Wenn die Landwirte mit der Mahd in der Mitte der Wiese beginnen, haben die Tiere häufig die Möglichkeit vor dem Traktor nach außen auszuweichen. Diese Art der Mahd ist im Landesnaturschutzgesetz vorgeschrieben (§ 4 Pkt 5 LNatSchG NRW).
2.            Durch längere intensive akustische Störungen werden die Muttertiere veranlasst die Jungtiere aus der Wiesenfläche in ‚ruhigere Bereiche‘ zu bringen (akustische Wildretter).
3.            die aufwendigste Methode ist das Absuchen der Flächen mit dem Hund oder mit speziell ausgestatteten Drohnen (mit Wärmebildkamera) und das anschließende Heraustragen der Jungtiere aus der Wiese.  
Nach mehrmaligen Versuchen hat sich die Arbeitsgemeinschaft für die akustische Methode entschieden.  
Zwei Jahre lang wurden entsprechende Geräte auf den Wiesen in der Rotbachaue und im Ville-Wald mit gutem Erfolg getestet.
Die Zahl der ausgemähten Jungtiere konnte damit drastisch gesenkt werden.  
Die Wildretter werden am Abend vor der Mahd am Wiesenrand installiert. Bei der Mahd selbst wird ein Wildretter am Mähwerk angebracht und beschallt die vor dem Mäher liegende Flächen.  
Nach den erfolgreichen Versuchen hat der Hegering Erftstadt jetzt insgesamt 10 Wildretter angeschafft.
Damit unterstützt er die Landwirte, die Mähverluste vermeiden wollen.  Die Anwendung wird fachkundig unterstützt.  
Ansprechpartner für Landwirte ist das Umwelt- und Naturparkzentrum Friesheimer Busch
unter 02235/409532 (Herr Kühlborn) oder über e-mail an www.umwelt@erftstadt.de.